
Am vergangenen Wochenende fand unsere Encounter Night in München statt – zum ersten Mal im neuen Format. Bisher war die Encounter Night immer ein Abend der alles beinhaltete: Begegnung mit dem Heiligen Geist und die Verkündigung des Evangeliums. Um für beide Themen mehr Raum zu schaffen haben wir uns entschieden aus einem Abend nun zwei Abende zu machen:
Der erste Abend hatte eine klare Ausrichtung: Unsere Agenda war es, dem Heiligen Geist Raum zu geben, zu wirken, zu sprechen und Herzen zu berühren. Am zweiten Abend wurde das Evangelium verkündigt und Menschen von jung bis alt trafen die Entscheidung, ihr Leben Jesus zu geben.

Eine Begegnung, die uns bewegt hat
Besonders bewegt hat uns die Geschichte einer Person, die nur wegen eines Freundes überhaupt zur Encounter Night gekommen ist. Neugierig – aber auch vorsichtig. Der erste Abend war dann nicht so, wie diese Person es sich erhofft hatte. Der erste Abend war dann nicht so, wie diese Person es sich erhofft hatte woraufhin sie den zweiten Besuch am wichtigsten Abend nicht mehr wahrnehmen wollte.
Als wir davon erfuhren, ließ uns das nicht los. Wir haben persönlich Kontakt aufgenommen, zugehört und noch einmal ehrlich eingeladen – ohne Druck, einfach mit dem Wunsch, dass diese Person erleben darf, wofür diese Abende wirklich stehen. Und tatsächlich: Die Person entschied sich, noch einmal zu kommen. Nicht allein, sondern sogar in Begleitung einer Freundin.

Schon vor Ort konnten wir miteinander reden und uns persönlich entschuldigen. Und dann geschah etwas, das wir nie „machen“ können – aber immer wieder erleben dürfen: In der Gegenwart Gottes wurde aus der Distanz des Vorabends plötzlich Offenheit. Das Evangelium hat das getan wozu es da ist: das Herz dieser Person berührt. Nicht weil wir nur eine halbe Wahrheit erzählt hätten bei der es nur um Liebe geht - sondern ganz im Gegenteil: weil wir die Wahrheit aber IN Liebe verkündet haben. Als der Aufruf kam, Jesus das Leben anzuvertrauen zur Vergebung der eigenen Schuld, stand die Person auf. Tränen liefen über das Gesicht. Und sie ging nach vorne.
Solche Momente erinnern uns daran, warum wir die Encounter Night veranstalten: Weil Jesus Menschen nachgeht. Weil Heilung möglich ist. Und weil ein einziger Abend alles verändern kann, wenn jemand Jesus begegnet.







